Die 25. Hospiz Enquete widmet sich der Frage, wie wir Menschen in ihrer letzten Lebensphase Raum, Würde und Aufmerksamkeit schenken können.
Das Leben ist eine Bühne voller Begegnungen, Erfahrungen und Geschichten – auch am Ende des Lebens.
Jeder Mensch schreibt sein eigenes Stück. Auch die letzte Lebensphase gehört dazu und verdient Aufmerksamkeit, Respekt und einen geschützten Raum, in dem Menschen gesehen und gehört werden.
Eine wertschätzende Hospiz- und Trauerkultur richtet den Blick auch auf Erfahrungen, die oft im Verborgenen bleiben. Sie lebt von Offenheit, Vielfalt und der Bereitschaft zuzuhören – damit sich alle Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit angenommen fühlen können.
Gerade am Lebensende wird vieles bedeutsam: Beziehungen, Erinnerungen und unerfüllte Wünsche rücken in den Vordergrund. Oft sind es die kleinen Momente der Nähe und Verbundenheit, die tragen und bleiben.
Gleichzeitig braucht gute Begleitung beides – fachliche Kompetenz und menschliche Zuwendung. Erst im Zusammenspiel von Wissen und Empathie entsteht jene Fürsorge, die Menschen wirklich unterstützt.
Die Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer ist immer auch eine Auseinandersetzung mit dem Leben. Sie erinnert uns daran, wie kostbar Zeit ist – und wie wichtig es ist, gesehen, gehört und angenommen zu werden.
Im Mittelpunkt stehen dabei:
- die Bedeutung individueller Lebensgeschichten
- ein bewusster und würdevoller Umgang mit Sterben und Trauer
- die Frage, wie eine offene und vielfältige Hospiz- und Trauerkultur gestaltet werden kann
- das Zusammenspiel von fachlicher Kompetenz und menschlicher Zuwendung
Die Veranstaltung lädt dazu ein, neue Perspektiven zu gewinnen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir Menschen am Lebensende umfassend begleiten können.
Wir freuen uns auf Sie!

