Lehrgang

Interprofessioneller Basislehrgang Palliative Care

(Lehrgang universitären Charakters, Dauer: 2 Semester)

 

“Die größten Menschen sind jene, die Anderen Hoffnung geben können”

Jean Jaurés

 

Der Abschluss des Basislehrgangs (Level I) berechtigt zur Teilnahme am Universitätslehrgang Palliative Care der PMU Salzburg (Level II und Level III).

 

Zielgruppe

  • ÄrztInnen
  • Diplompflegekräfte
  • Pflegefachassistenz
  • Pflegeassistenz
  • SeelsorgerInnen
  • TherapeutInnen
  • SozialarbeiterInnen
  • FachsozialbetreuerInnen und
  • sowie MitarbeiterInnen aus psychosozialen Berufen mit Erfahrung in der Begleitung kranker Menschen und deren Bezugspersonen

 

Ziele

  • Erarbeitung eines interprofessionellen ganzheitlichen Betreuungskonzeptes in Palliative Care unter Berücksichtigung der physischen, psychischen, sozialen, spirituellen Aspekte auf der Basis aktueller ethischer und wissenschaftlicher Erkenntnisse
  • Neben Vermittlung von Fachwissen sollen Grundlagen bewusst gemacht und persönliche Erfahrungen der TeilnehmerInnen reflektiert werden.
  • Entwicklung eines authentischen persönlichen Konzeptes der würdigen und respektvollen Sterbebegleitung
  • Integration von Palliative Care in das Gesundheits- und Sozialwesen

 

Inhalte

  • Palliativmedizin und -pflege, Schmerzforschung, Schmerztherapie, Symptomkontrolle
  • Psychosoziale Aspekte von Krankheit, Sterben, Tod und Trauer, Kommunikation, Beratung, Spiritualität und Rituale
  • Psychologische, psychotherapeutische und psychiatrische Aspekte in der palliativen Versorgung
  • Palliative Sozialarbeit
  • Rechtliche Aspekte
  • Grundlagen des ethischen Diskurses
  • Hospiz- und Palliativversorgung in NÖ
  • Reflexion des sozialen Umfeldes, Familie, Beruf, Gesellschaft
  • Praktische Umsetzung von Palliative Care im stationären und ambulanten Bereich
  • Entwicklung gemeinsamer Strategien für notwendige Veränderungen
  • Einführung in wissenschaftliches Arbeiten
  • E-Learning unterstützt durch Lernplattform
  • Projektarbeit
  • Praktikum in einer bestehenden Palliative Care Einheit

 

Lehrgangsleitung und Kursbegleitung

DGKP Christiane Krainz, Expertin in Palliative Care
Mag. Johanna Stefsky, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin

 

Form

  • Geschlossene interprofessionelle Kursgruppe
  • Prozessorientierte Seminargestaltung
  • Erfahrungs- und praxisorientiertes Arbeiten
  • Vortrag
  • Durchgehende Anwesenheit der TeilnehmerInnen erforderlich
  • Mind. 168 Unterrichtseinheiten mit Anwesenheit (1 UE á 45 Minuten)
  • E-Learning: Inhaltliche Aufgabenbearbeitung mittels Lernplattform (ca. 540 Stunden)
  • Erstellung einer Projektarbeit im eigenen beruflichen Kontext in multiprofessionellen Kleingruppen (Projektzeit 3 Tage)
  • Praktikum im Ausmaß von 40 Stunden

 

Wissenschaftliche Leitung

Priv.-Doz. Dr. Gudrun Kreye
Prof. Dr. Andreas Michael Weiss

 

ReferentInnen

nationale und internationale ExpertInnen aus den jeweils relevanten Fachgebieten

 

Leistungsnachweis oder Prüfungsmodalitäten

  • Anwesenheit und aktive Mitarbeit
  • E-Portfolio
  • Dokumentation und Präsentation der Projektarbeit
  • Praktikumsbestätigung und Praktikumsreflexion
  • Facheinschlägiger Fortbildungsnachweis über 16 UE nicht älter als 3 Jahre

 

Abschluss

  • Lehrgangszertifikat
  • Anerkennung für das Fortbildungsdiplom Palliative Care der ÄK für NÖ
  • Anerkannte Weiterbildung in Palliativpflege gemäß § 64 Abs. 6 GuKG für diplomiertes Pflegepersonal und gemäß § 104a GuKG für Pflegeassistenz
  • Anerkannte Fort- und Weiterbildung der Österreichischen Akademie für Psychologie ÖA

 

Der abgeschlossene Basislehrgang (Level I) dient als Aufnahmekriterium zum Universitätslehrgang Palliative Care (Level II).

Wir weisen darauf hin, dass eine durchgehende Anwesenheit erforderlich ist. Etwaige Fehlzeiten müssen mit der Lehrgangsleitung abgesprochen werden.

 

Bildungsförderung

Die Finanzierung einer Weiterbildung ist nicht immer einfach. Unser Veranstaltungspartner, das Bildungshaus St. Hippolyt, ist Träger des
Ö-Certs und als Erwachsenenbildungseinrichtung zertifiziert.

Die Fördervoraussetzungen und die Höhe der Förderung hängen von mehreren individuellen Faktoren ab (z.B. Einkommen, Alter, Qualifikationen). Wir können aus diesem Grund keine Einschätzung abgeben, dazu wenden Sie sich bitte direkt an die Förderstelle.

Hinweis: Die meisten Förderungen müssen vor Lehrgangsstart beantragt werden.
Hier finden Sie einen Überblick über Fördermöglichkeiten.

Informationen, Anmeldung und Termine

Projektarbeiten