Grundausbildung/Aufbaukurse

Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung

Die Gesamtdauer des Kurses zur Befähigung ehrenamtlicher Hospizbegleiter umfasst mindestens 80 Unterrichtseinheiten.

Grundlehrgang für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung

Die Gesamtdauer des Lehrgangs zur Befähigung ehrenamtlicher Hospizbegleiter umfasst mindestens 160 Unterrichtseinheiten (Grundkurs & Trauerbegleitung).

 

Um ehrenamtlich in einem Hospizteam mitarbeiten zu können, ist im Anschluss ein 40-stündiges Praktikum in einer spezialisierten Hospiz- oder Palliativeinrichtung zu absolvieren.

 

Hier finden Sie aktuelle Angebote für Grundkurse & Grundlehrgänge.

Grundkurs/Lehrgangs-Anbieter in NÖ

 

Aufbaukurse

Um einen Aufbaukurs absolvieren zu können, ist der Abschluss eines Grundkurses oder Lehrgangs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung erforderlich.

 

4. Aufbaukurs HoKi NÖ 2020

nähere Informationen finden Sie hier

 

 

Ziel der Kurse/Lehrgänge

Die Hospizbewegung unserer Tage greift die Idee der mittelalterlichen Hospize wieder auf. Sie sieht den Lebensweg des Menschen als eine lange Reise, auf der besonders der Schwerkranke und Sterbende umfassende Zuwendung benötigt. Ziel der Kurse ist es, sich mit dem Thema Tod und Trauer intensiv auseinander zu setzen und diesen Weg achtsam und wertfrei begleiten zu können.

Diese Kurse/Lehrgänge sind gedacht für:

  • Personen, die sich aus unterschiedlichen Gründen mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer intensiver auseinandersetzen wollen.
  • Menschen, die als HospizbegleiterInnen ehrenamtlich arbeiten möchten
  • Menschen, die als Besuchsdienst in Pflegeheimen ehrenamtlich arbeiten möchten
  • MitarbeiterInnen in helfenden Berufen
  • Angehörige von Schwerkranken

Schwerpunkte des Lernfeldes

Persönlichkeitsentwicklung; Selbsterfahrung; Selbstreflexion; biographisches Arbeiten; Auseinandersetzung mit der BegleiterInnenrolle, theoretische Impulse.

Was bedeutet es HospizmitarbeiterIn zu sein

Trauer und Sterben gehören zum Leben und somit in unsere Gesellschaft. Die ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen – Frauen und Männer – sind das Herz jeder Hospizarbeit.

HospizmitarbeiterInnen sind Spezialisten der Begleitung, im DA-SEIN. Sie schenken Zeit und stärken das betreuende Umfeld. Sie ergänzen mit ihrem Einsatz eine gute pflegerische und medizinische Betreuung, können diese aber nicht ersetzen.

Von einer Teilnahme an diesen Kursen wird abgeraten, wenn InteressentInnen sich noch in der eigenen Trauer um einen Angehörigen oder nahestehenden Menschen befinden. Trauer braucht Zeit und sollte nicht mit Aktivitäten überdeckt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sind diese Erfahrungen sehr wertvoll für die Mitarbeit in der Hospizbewegung.