1. Kinderhospiz- und Palliativtag

Um den Fokus künftig vermehrt auf schwer kranke Kinder und deren Familien zu legen, wurde der österreichische Aktionstag ins Leben gerufen – dieser soll immer am 1. Juni stattfinden.

In Österreich haben wir rund 5.000 Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. 32 spezialisierte Hospiz- und Palliativeinrichtungen für Pädiatrie sind in ganz Österreich für die Betreuung und Begleitung von Familien mit schwerstkranken Kindern tätig.

Seit 2013 gibt es ein österreichweit akkordiertes Konzept, das vier spezialisierte Versorgungsangebote definiert:

  • Mobile Kinder-Palliativteams für die Betreuung zu Hause
  • Kinder-Hospizteams mit ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen
  • Stationäre Kinder-Hospize
  • Pädiatrische Palliativbetten in Akut-Krankenanstalten

Niederösterreich nimmt eine Vorreiterrolle ein und ist bis dato das einzige Bundesland, das alle spezialisierten Versorgungsangebote zur Verfügung stellt. Das Kinder- und Jugend-Palliativ Team (KI-JU-PALL) von MOKI NÖ, bestehend aus diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger*innen (Kinder und Jugendbereich) und Kinderfachärzt*innen, die in vier mobilen Palliativteams integriert sind. Im Landesklinikum Baden-Mödling wurden österreichweit die ersten Kinderpalliativbetten eingerichtet. HoKi NÖ – das ehrenamtliche Hospizteam für Kinder und Jugendliche, das begleitend tätig ist und ein Kinderhospizplatz im Hilde Umdasch Haus in Amstetten.

Im Jahr 2020 wurden im Bundesland Niederösterreich 147 betroffene Kinder in den verschiedenen Strukturen begleitet.