Parallelwelten - trotzdem und gleichzeitig

Parallelwelten: Trotzdem und gleichzeitig in der pädiatrischen Hospiz & Palliative Care

Am 20. März 2026 lud der Landesverband Hospiz NÖ am Weltgeschichtentag zur diesjährigen Kinderhospiz- & Palliative-Care-Enquete ins Bildungshaus St. Hippolyt ein. Unter dem Titel „Parallelwelten: Trotzdem und gleichzeitig“ stand jene besondere Gleichzeitigkeit im Zentrum, die die pädiatrische Hospiz- und Palliativversorgung prägt: das Nebeneinander von Alltag und Ausnahmezustand, Stabilität und Krise, Leben, Entwicklung und Abschied. Fachkräfte, Interessierte sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesundheitswesen nutzen die Gelegenheit, sich mit aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen in der pädiatrischen Hospiz & Palliative Care Arbeit auseinanderzusetzen.

Fachvorträge am Vormittag

Nach der Eröffnung durch Agnes Steiner, BSc, Vorstandsmitglied des Landesverandes Hospiz NÖ sowie Grußworten von Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Abg.z.NR Robert Laimer in Vertretung von Landesrätin Eva Prischl eröffnete Dr. Gertrude Bogyi, Klinische und Gesundheitspsychologin und Psychotherapeutin, mit ihrem Vortrag über Mut und die „Zumutung“ der Wahrheit die Enquete.

Anschließend sprach Mag. Stefan Pühringer, MA über Perspektiven aus der Logotherapie, die die Glücksmomente in existenziell belastenden Lebensphasen betreffen. Die Leichtigkeit in der Schwere wurde dabei von mehreren Seiten beleuchtet.

Über das spannende Thema der Narration in der pädiatrischen Hospiz- und Palliativversorgung wagte sich Barbara Einzinger, BSc, Gesundheits- und Krankenpflegerin für Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene.

Christoph Rabl, Komponist und Autor, fing den Weltgeschichtentag inhaltlich ein, da seine Ausführungen über Verbindung mit Geschichten und Musik in die Welt der Märchen eintauchen ließen. Der musikalische Abschluss seines Vortrages verband die Inhalte mit Emotion. Du bist nicht mehr allein

Clownerie als Begegnungskunst stand im Fokus der Referentinnen Ute Stracnik und Sarah Müller von den Roten Nasen, die sich auch den thematischen Grundlagen zu Humor widmeten.