IPBL 2025/26 (Level I)
Seminararbeit Team 1
Wenn Kinder trauern – Die Bedeutung der Begleitung und Unterstützung bei kindlicher Trauer
Verfasserinnen
Margret Hantasch (DGKP)
Elke Peyrl (PA)
Astrid Sterkl (DGKP)
Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit kindlicher Trauer und der Bedeutung einer einfühlsamen Begleitung. Sie zeigt, dass Kinder anders trauern als Erwachsene und ihre Trauer stark vom Entwicklungsstand abhängt. Zentrale Bezugspersonen, insbesondere Eltern und nahe Angehörige, geben Halt und Orientierung und unterstützen gesunde Verarbeitungsprozesse. Theoretische Grundlagen bilden das Traueraufgabenmodell nach Worden und das Kaleidoskop des Trauerns nach Chris Paul. Abschließend wird deutlich, dass eine verständnisvolle, altersgerechte und wertfreie Begleitung entscheidend ist, damit Kinder ihren eigenen Weg durch die Trauer finden können.
Seminararbeit Team 2
Spiritualität in der Pflege – Das, was wir uns wünschen, ist das, was die Moderne Medizin nicht leisten kann
Verfasserinnen
Kathrin Reif (PA)
Bianca Scherwitzl (PA)
Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Spiritualität in der palliativen Pflege. Sie zeigt, dass medizinische Versorgung zwar Schmerzen lindern kann, jedoch oft nicht ausreicht, um den existenziellen Bedürfnissen von Menschen am Lebensende gerecht zu werden. Nähe, Sinn, Trost und das Gefühl, nicht allein zu sein, spielen in dieser Lebensphase eine zentrale Rolle.
Spiritualität wird dabei nicht ausschließlich religiös verstanden, sondern als Ausdruck dessen, was Menschen innerlich bewegt. Sie zeigt sich im achtsamen Gespräch, in Berührung, Musik, Düften oder im stillen Dasein. Die Arbeit verdeutlicht, dass spirituelle Begleitung ein wesentlicher, jedoch häufig vernachlässigter Bestandteil der Pflege ist.
Seminararbeit Team 3
Gewalt als Zeichen der Überforderung des familiären Unterstützungssystems im palliativen Kontext
Verfasser*innen
Michaela Egger
Thomas Primus (PA)
Gerlinde Schlöglhofer (DGKP)
Veronika Wunderlich-Sperl (Ärztin)
Ziel der Arbeit ist es, Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit aufzuzeigen, um Gewalt im sozialen Nahraum von Palliativpatientinnen und -patienten gesellschaftlich sichtbar zu machen. Gewalt kann alle Alters- und Sozialgruppen betreffen und tritt besonders häufig bei vulnerablen, pflegebedürftigen Menschen auf. Hospiz- und Palliativteams nehmen aufgrund ihrer Nähe zu den Betroffenen eine Schlüsselrolle in der Erkennung und Prävention ein. Die Arbeit betont die Notwendigkeit gezielter Schulungen, Sensibilisierung für auch „leise“ Gewaltformen sowie einer offenen Gesprächskultur. Öffentlichkeitsarbeit dient dabei als zentrales Instrument, um Prävention zu stärken und Handlungssicherheit zu fördern.
Seminararbeit Team 4
Ausnahmezustand Trauer
Verfasserinnen
Verena Böhm (DGKP)
Theresa Felnhofer (PA)
Tamara Grundschober (PA)
Tina Kreiner (DGKP)
Trauer ist ein individuelles Erleben, das Menschen auf vielen Ebenen betrifft und in der Gesellschaft oft zu wenig Raum bekommt. Unverarbeitete Verluste können zu langfristigen psychischen und körperlichen Belastungen führen, weshalb eine angemessene Begleitung besonders wichtig ist. Ziel der Seminararbeit ist es, verschiedene Ansätze der Trauerbegleitung darzustellen. Auf Grundlage einschlägiger Trauermodelle zeigt die Arbeit, dass gelingende Trauerarbeit Zeit, Beziehung, Ausdrucksmöglichkeiten und individuelle Unterstützung benötigt. Ganzheitliche Trauerbegleitung kann helfen, Verluste zu verarbeiten, krankhaften Entwicklungen vorzubeugen und die psychische Stabilität langfristig zu stärken.
Seminararbeit Team 5
Die Erfassung des Ganzheitlichen Schmerzes an Demenz Erkrankten im End of Life Stadium
Verfasser*innen
Ursula Hosp (DGKP)
Kathrin Kammerer
Christian Meier (DGKP)
Romana Siegl (PA)
Die Arbeit befasst sich mit der ganzheitlichen Schmerzerfassung bei Menschen mit Demenz im End-of-Life auf Grundlage des Total-Pain-Konzepts nach Cicely Saunders. Da viele Betroffene ihren Schmerz nicht mehr sprachlich äußern können, sind Pflegekräfte besonders gefordert, nonverbale Signale sowie psychosoziale und spirituelle Aspekte wahrzunehmen. Die Literaturarbeit zeigt, dass keine einzelne Skala ganzheitlichen Schmerz vollständig erfasst und daher eine Kombination verschiedener Instrumente notwendig ist. Entscheidend für eine gelingende Schmerzerfassung sind Teamarbeit, die Einbeziehung von An- und Zugehörigen sowie eine achtsame, wertschätzende Haltung. Ziel der Arbeit ist es, zu einer sensibleren und würdevollen Begleitung von Menschen mit Demenz am Lebensende beizutragen.
Seminararbeit Team 6
Lebensende: eine schwere Zeit auch für An- und Zugehörige
Verfasserinnen
Maria Baumberger (PFA)
Heike Kottinger (DGKP)
Simone Lampl (DGKP)
Andrea Lehrner (DGKP)
Magdalena Wetchy (DGKP)
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einbindung von An- und Zugehörigen in die Symptomkontrolle von Patientinnen am Lebensende im stationären Hospiz. Sie zeigt, dass Angehörige häufig den Wunsch haben, aktiv zur Linderung von Beschwerden beizutragen, dabei jedoch Anleitung benötigen. Die Ergebnisse der Literaturrecherche verdeutlichen, dass klare Kommunikation, strukturierte Schulung und kontinuierliche Begleitung die Selbstwirksamkeit der Angehörigen stärken. Unter fachlicher Anleitung können pflegerische Maßnahmen die Symptomkontrolle verbessern und die Lebensqualität der Patientinnen sowie die Entlastung aller Beteiligten fördern.
Seminararbeit Team 7
Letzte Gespräche, bleibende Wirkung – wie gezielte Gesprächsführung den Prozess der palliativen Begleitung gestaltet
Verfasser*innen
Julia Beke (DGKP)
Clemens Furley (Soz.Arb.)
Yvonne Kaufmann (DGKP)
Die Arbeit untersucht die Bedeutung gelingender Kommunikation in der palliativen Pflege. Sie zeigt, dass wertschätzende, empathische und personenzentrierte Gesprächsführung die Lebensqualität von Patient*innen erhöht und Angehörige sowie Pflegekräfte entlastet. Neben verbaler Kommunikation wird die zentrale Rolle nonverbaler und basaler Kommunikation hervorgehoben. Kommunikationsmodelle wie das COMFORT-Modell bieten Pflegekräften praxisnahe Orientierung und stärken die Sicherheit im palliativen Gespräch.
Seminararbeit Team 8
Angehörigenbegleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen
Verfasser*innen
Michaela Eder (DGKP)
Ulrike Leithner (PA)
Christopher Reither (DGKP)
Sabrina Schödl (PA)
Barbara Streif (DGKP)
Die Seminararbeit befasst sich mit der Begleitung und Unterstützung von Angehörigen schwerkranker und sterbender Menschen in der geriatrischen Langzeitpflege. Sie zeigt, dass Angehörige selbst stark belastet sind und im Rahmen der Palliative Care ebenso professionelle Begleitung benötigen wie die Patient*innen. Ein ganzheitlicher Ansatz, gute Kommunikation, gezielte Entlastungsangebote und Edukation stärken Angehörige in ihrer Rolle. Die Arbeit macht deutlich, dass Angehörigenbegleitung ein wesentlicher Bestandteil palliativer Pflege ist und wesentlich zur Lebensqualität und Würde am Lebensende beiträgt.
