Geschichte

Geschichte
Die Idee der neuen Hospizbewegung zur Begleitung Sterbender entstand in den 60er Jahren in England und den USA.
Die Geschichte der Hospize reicht allerdings weiter zurück. Schon 1842 gründete Madame Jeanne Garnier in Lyon (Frankreich) ein Hospiz, das sich speziell der Pflege Sterbender widmete. 1879 öffneten die irischen Schwestern der Nächstenliebe das „Our Lady’s Hospice for the Care of the Dying“ in Dublin. Es gab weitere Hospize, die als Vorläufer zu der Gründung in Sydenham gelten können.

Die moderne Hospizbewegung und die Palliativmedizin entstanden dagegen in den 1960ern in England und gehen wesentlich auf die Arbeit von Dr. Cicely Saunders zurück. Die internationale Hospizarbeit wurde nachhaltig durch die Arbeit von Elisabeth Kübler-Ross beeinflusst. In Deutschland hat u. a. Christoph Student viel zur Entwicklung der Hospizbewegung beigetragen. Die ersten österreichischen Initiativen starteten Ende der 70er Jahre unter der Schirmherrschaft der Caritas Socialis, die das erste stationäre Hospiz (CS Hospiz Rennweg) einrichtete.

Laut Umfragen möchten etwa 90 Prozent aller Menschen zu Hause sterben. Tatsächlich sterben sie nach Schätzungen jedoch zu etwa 50 Prozent im Krankenhaus und weitere 20 Prozent im Pflegeheim. Hospize wollen dabei eine menschenwürdige Alternative sein.

Der Landesverband Hospiz Niederösterreich wurde 2001 durch Dr. Brigitte Riss gegründet.