"Möge es mir wohl ergehen" - Praxis des Selbstmitgefühls

Samstag, 11. Mai 2019, 10 bis 17 Uhr

Veranstaltungsort:
BH St. Hippolyt
Eybnerstraße 5
3100 St. Pölten

 

 

 

Kann ich für andere da sein, ohne eine gute Beziehung zu mir selbst zu pflegen?
Wohl kaum. Gerade in der Hospizarbeit brauchen wir oft unsere ganze Kraft für andere. Dabei ist es umso wichtiger, uns selbst gut zu kennen und zu wissen, was wir brauchen, wenn es schwierig wird. Nur wenn wir selbst im Gleichgewicht sind, können wir in anspruchsvollen Situationen anderen klar und hilfreich zur Seite stehen.

“Mitgefühl” ist ein Impuls von Verbundenheit und beinhaltet den Wunsch zu helfen. Das gilt auch in der Beziehung zu uns selbst. “Selbstmitgefühl” baut auf “Achtsamkeit” auf, der Fähigkeit zur Geistesgegenwart von Moment zu Moment. Mit Selbstmitgefühl lernen wir, uns selbst beste Freundin/ bester Freund zu sein – und das nicht nur in den Sonnenstunden des Lebens.

 

Dr. Ulrike Pastner

Achtsamkeitsexpertin und Trainerin; ehrenamtliche Hospizmitarbeiterin beim mobilen Hospiz Horn im Waldviertel

Als studierte Betriebswirtin und Soziologin habe ich nach langen Jahren als Sozialwissenschafterin und Projektmanagerin vor 15 Jahren meinen ersten Meditationskurs besucht. Seitdem begleitet mich die Praxis der Achtsamkeit und des Selbstmitgefühls in allen Lebenslagen und gebe ich das Erfahrene gerne an andere weiter. (www.achtsamkeitscoaching.at)