HOSPIZENQUETE 2007

LebensWerte bis über das LebensEnde

Illusion, Vision, Realität – und wann?

Nachlese zur Hospiz Enquete 2007

 

Begrüßung:

Dr. Brigitte Riss, Vorsitzende des Landesverbandes Hospiz NÖ

 

Begrüßungs-Statements aus dem Landhaus durch:
Dr. Otto Huber (Leiter des Bereiches Gesundheit und Soziales)
Landesrat Emil Schabl (Landesrat für Schulen, Soziale Verwaltung und Konsumentenschutz)
Landesrätin Dr. Petra Bohuslav (Landesrätin für Arbeit, Soziales und Kultur) in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll begrüßen.

 

 

Das weitere themenspezifische Programm am Vormittag umfasste drei Fachvorträge:

Dr. Andreas Heller, IFF, Universität Klagenfurt
Letzte Hilfe – neue und alte Kultur des Sterbens

 

OA Dr. Dietmar Weixler, Palliativ Support Team LK Horn
Hierarchien und Palliative Care

 

DDr. Reimer Gronemeyer, Justus Liebig Universität Gießen
Von der Lebensplanung zur Sterbeplanung

 

Die Vorträge von Dr. Heller und Dr. Weixler finden Sie am Seitenende als PDF für den Download.

 

Am Nachmittag verteilten sich die Besucherinnen und Besucher in die Regionalkonferenzen der fünf Gesundheitsregionen.
Vorbereitet und begleitet wurden die Konferenzen von den Palliative Care Beauftragten des Landesverbandes Hospiz NÖ, die ExpertInnen aus dem Hospiz- und Palliativ-Bereich, sowie Vertreter der Politik und der Gesundheitsplattform  als Diskussionpartner für das Publikum einluden.
Fachlich aktuelle Impuls-Referate führten in das jeweilige Thema ein.

 

Regionalkonferenz Süd

„VON VISIONEN ZUM EIGENTLICHEN.“
Der Weg zu einem integrierten Gesundheitswesen am Beispiel des NÖ Reformpoolprojektes „integrierte Hospiz- und Palliativversorgung für NÖ“

 

Regionalkonferenz Region Mitte

„Vor-Stellungen in der integrierten Hospiz und Palliativversorgung“

 

Regionalkonferenz Mostviertel

“Wenn das Morgen in den Sternen steht…“
Kinderbegleitung und spezielle Bedürfnisse von Kindern in Hospiz und Palliative Care

 

Regionalkonferenz Waldviertel

Club Palliative Care Waldviertel:
Erfahrungen mit dem Aufbau und der Umsetzung von Palliativkonsiliardiensten  bzw. Mobilen Palliativteams

 

Regionalkonferenz Weinviertel

„Eine gemeinsame Sprache finden“
Wieweit ist eine gemeinsame Sprache für eine gute Vernetzung notwendig?

 

 

Abschluss
Lesung der Schriftstellerin Elisabeth Reichart aus ihrem Buch “Das Haus der sterbenden Männer”

 

Verabschiedung
durch Abg. z. Ldtg. Dr. Martin Michalitsch

 

Durch den Tag führte Mag. Michael Koch vom ORF NÖ.

 

Downloads
Dr._Riss_Enquete_07
Dr._Heller_Enquete_07
Hierarchien.Dietmar.Weixler2007

 

 

 

Entwicklung des Integrierten Hospiz und Palliativkonzeptes

Bei der Begrüßungsrunde durch Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft, wurde hingewiesen auf die großen Schritte die im Land Niederösterreich bereits gesetzt sind, auf die vielfältige Versorgungsstruktur, die mit der Entwicklung des Integrierten Hospiz und Palliativkonzeptes einhergeht.

Aber immer noch gibt es “schwarze Flecken” – Bereiche in denen die nötigen Mittel für eine zeitlich- und flächendeckende Versorgung fehlen. Und hier sieht sich der Landesverband Hospiz NÖ als begleitendes Instrument der Qualitätskontrolle beim Prozess des Aufbaues. So hat Dr. Brigitte Riss ihre Forderungen an die Politik zusammengefasst:
“Ich bitte Sie die finanziellen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, dass palliative Betreuung auch am Wochenende und in der Nacht zur Verfügung stehen kann. Und gute  Rahmenbedingungen und angemessene Entlohnung für ÄrztInnen, die unter hohen psychischen Anforderungen arbeiten, sicher zu stellen.”